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Taupunkt-
bestimmung

Die Anomalie des Wassers

Wasser kann flüssig, gefroren oder Gasförmig sein und das ist in Gebäuden oft ein Problem. Da mit abnehmender Temperatur die Wasseraufnahmekapazität der Luft sinkt, kommt es bei Abkühlung zwangsläufig zu einem Wasserausfall (Kondensation).

Schimmelbildung

Die Kondensation findet an den kältesten Bauteilen in einem Raum statt, meistens an den Außenwänden oder an Wärmebrücken. Ist der Taupunkt unterschritten, besteht die Gefahr von Schimmelbildung. Mit jedem Kubikmeter Luftaustausch bei einer Innentemperatur von 20° C werden 5,2 g Wasser abgeführt. Die Feuchte der Luft kann nur durch Luftaustausch wirkungsvoll reduziert werden.

Schimmelbildung

Vom Taupunkt zum Schimmelpilz

Beispiel: Bei einem Wasserdampfgehalt von 8,7 g/m³ in der Raumluft und 50 % Luftfeuchte und 17,5° C Innentemperatur ist der Taupunkt bereits bei 12,6° C erreicht und der Wasserdampf kondensiert. Bei Oberflächen Temperaturen (Wandflächen, Möbel, Gardinen usw.) unter 12,6° C ist mit Schimmelbildung zu rechnen.

Kondensation

Feuchteeiträge in die Luft

Undichte Bauwerke, Atmung von Personen und Tieren, Kochen, Pflanzen, Duschen und Baden – in einem 4 Personenhaushalt entsteht eine tägliche Wasserdampfmenge von 6000 - 12000 g. Feuchtetransport und Kondensation im Winter: Bei einem defekten Bauteil (z.B. Rissbildung 1 mm Baufuge über 1 m Länge) beträgt der Wassereintrag 360 g Wasser/Tag m². Bei einem intakten Bauteil dagegen nur 1 g Wasser/Tag m². Schimmelwachstum entsteht durch Feuchtigkeit, Nahrung auf Oberflächen, Ablagerung von Sporen – danach entsteht ein Pilzgeflecht. Durch ablösen der Sporen gelangen die Sporen durch Luftbewegung in die Raumluft.

Gerne würde ich Sie fachlich und kompetent beraten und Ihnen aufzeigen, welche Möglichkeiten bestehen, Schimmelpilzbildung zu vermeiden oder Schimmel dauerhaft zu entfernen.